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Monats-Archive: September 2011

Neues Gesundheitsportal verspricht Aufklärung

Vergangenen Mittwoch eröffnete das Online-Portal www.Faktencheck-Gesundheit.de der Bertelsmann-Stiftung. Der Onlinedienst möchte der Frage nachgehen wie verbreitet regionale Unterschiede im Gesundheitswesen sind. Wird z.B. in manchen Regionen schneller zum Skalpell gegriffen als in anderen? Weiterlesen

Bluthochdruck erhöht Krebsrisiko bei Männern

Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit. Dabei wissen viele Menschen gar nicht dass sie einen überhöhten Blutdruck haben.
Neuen Erkenntnissen zufolge steigert Bluthochdruck das Risiko an Krebs zu erkranken um bis zu 20%.

Wissenschaftler aus Schweden und Großbritannien haben gemeinsam in einer Langzeitstudie zwischen 1972 und 2005 über 289.000 Männer und 288.000 Frauen aus mehreren Ländern (Schweden, Norwegen, Österreich) untersucht und in der bisher aufwendigsten Studie zum Thema interessante Ergebnisse zusammengetragen.

Unter Berücksichtigung vieler Faktoren wie Alter, Raucher/Nichtraucher und dem BMI (Body-Mass-Index) stellten die Forscher fest, dass Männer mit Bluthochdruck ein 5%-20%ig höheres Risiko haben an Krebs zu erkranken als Männer mit normalem Blutdruck. Weiterlesen

Millionen leiden jeden Tag unter Schmerzen

Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Nackenschmerzen. Millionen Europäer leiden täglich unter Schmerzen, jüngste Forschungsergebnisse zeigen, dass dies sogar zu Veränderungen im Gehirn führt.
Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn über einen Zeitraum von 3-6 Monaten Schmerzen immer wiederkehren, oder gar nicht verschwinden.
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Ursachen für Nackenschmerzen

Der Begriff „HWS-Syndrom“ ist in den alltäglichen Sprachgebrauch übergegangen. Vor allem deshalb, weil Nackenschmerzen und Verspannungen im Nackenbereich zu den häufigsten Beschwerden der Deutschen gehören. Unter „HWS –Syndrom“ (HalsWirbelSäulen-Syndrom) sind viele der Beschwerdebilder, die mit Nacken und Nacken- Hals-Muskulatur in Zusammenhang stehen zusammengefasst.

Was zählt zum HWS-Syndrom? Wo liegen die Ursachen? Was kann ich tun?

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Wie viel Schmerzmittel darf ich nehmen?

Brummende Kopfschmerzen, Stechen im Kreuz. Die Liste von „alltäglichen Beschwerden“ bei denen wir Deutsche zur Schmerztablette greifen ist lang und sie wird länger. Aber wie viel ist „gesund“? Ab welcher Menge wird die Einnahme von schmerzstillenden Präparaten selbst zur Gefahr und wann sollte man statt zur Tablette zu greifen lieber einen Arzt aufsuchen? Weiterlesen

„SpongeBob“ & Co. gesundheitsschädlich für Kleinkinder?

SpongeBob, der gelbe Schwamm ist eine Zeichentrickserie, die bereits seit Jahren Kultstatus in den Staaten und auch in Europa erreicht hat. Bei Jung und Alt ist der quitschige Held und seine Freunde beliebt.

Jetzt sorgt eine Studie über die Auswirkungen des Fernsehkonsums speziell schnell geschnittener Zeichentrickserien für Aufmerksamkeit. Weiterlesen

Brustkrebsrisiko sinkt dank Pflanzenhormonen

Wie das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg kürzlich mitteilte, konnte nun erstmals nachgewiesen werden, dass sogenannte Lignane das Sterberisiko und die Bildung von Metasthasen und Zweittumoren bei Frauen nach den Wechseljahren erheblich senken.

Bis zu 40% niedrigeres Sterberisiko

Die Lignane gehören zu den Phytoöstrogenen. Lingane kommen vor allem in Saaten wie dem Leinsamen, oder Getreide und Gemüse vor.
Laut dem DKFZ konnte das Risiko an Brustkrebs zu sterben um bis zu 40% reduziert werden.

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Die Wirbelsäule – sechs Sünden

Rückenschmerzen, die deutsche Volkskrankheit Nummer 1. Bekannte Faktoren wie falsches heben und falsches Sitzen werden immer wieder betont und in den Vordergrund gestellt. Es gibt allerdings wesentlich schlimmere „Sünden“ für die Wirbelsäule. Wir möchten hier auf sechs davon eingehen und wertvolle Tipps geben:

 

Bewegungsmangel

Bewegungsmangel ist Auslöser Nummer 1 für Rückenschmerzen. Heute gilt er bei Menschen unter 60 Jahren als Hauptgrund für Rückenschmerzen. Das ist nicht verwunderlich, oft ist man beruflich zum langen sitzen gezwungen. Autofahren, TV am Abend  usw. erhöhen die „Sitz-Zeit“ der Deutschen noch. Dabei ist das fatale noch nicht einmal das lange sitzen an sich, sondern der mangelnde Ausgleich dazu.

Unser Tipp: 30 Min. tägliches Spazierengehen wirken dem Bewegungsmangel entgegen und stärken noch dazu die Laune und das Immunsystem.

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Ur-Kartoffel senkt Blutdruck

Die „blaue Kartoffel“, eine 200 Jahre alte Kreuzung aus dem südamerikanischen Raum (Bolivien/Peru) wirkt einer Studie zufolge bei Übergewichtigen blutdrucksenkend.

Die Scranton Universität (Pennsylvania, USA) veröffentlichte am vergangenen Mittwoch eine Studie, der zufolge Übergewichtige die einen Monat lang regelmäßig die blaue-Kartoffel verspeisten, ihren Blutdruck leicht senken konnten.

Bluthochdruck kann viele Leiden hervorrufen, bzw. begünstigen. Arterienverkalkung, Herzschwäche und Schwächung des Immunsystems  sind einige davon.
Da übergewichtige Menschen schon aufgrund ihres hohen Gewichts zur „Risikogruppe“ gehören, kann Bluthochdruck hier noch dramatischere Folgen haben. Weiterlesen

Krankenkassen verbuchen Milliarden-Überschuss

Im ersten Halbjahr 2011 konnten die Kassen, bzw. der Gesundheitsfond einen Überschuss von 2,4 Mrd. Euro verbuchen. Es wird geschätzt, dass bis Ende des Jahres über 6 Mrd. Euro Überschuss erwirtschaftet werden.

Auf Beitragssenkungen oder Entlastungen brauchen die Versicherten aber nicht zu hoffen. Trotz der rosigen Konjunkturlage sind bereits 5 Mrd. der erwarteten 6,9 Mrd. Euro verplant. Das Gesundheitsministerium rechnet damit, dass die Ausgaben der Krankenkassen für Medikamente wieder deutlich steigen, außerdem berge die neuerliche Finanzkrise Risiken.

Bilanz des ersten Halbjahres 2011 rosig

Die Kassen nahmen bis Juni 2011 rund 91,7 Mrd. Euro ein, dem entgegen standen 89,3 Mrd. Euro Ausgaben. Den größten Posten bildeten hierbei wie üblich die Krankenhausleistungen, die mit       30,8 Mrd. zu Buche schlugen. Das sind 4,6% mehr als im Vorjahr. Dank des Arzneimittel-Sparpakets, neuen Höchstbeiträgen für Kassenleistungen, sowie Rabatte die die Kassen mit der Pharmaindustrie aushandeln konnten, stiegen die Ausgaben pro Versicherten im Schnitt nur um 2,8% im Vergleich zum Vorjahr.