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	<title>Gesundheits-Infodienst</title>
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		<title>Postnatale Depressionen gut heilbar</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 07:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SaschaK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einer Geburt treten nicht selten Depressionen auf. Sogenannte Postnatale Depressionen. Diese sind in der Regel gut und schnell behandelbar. Das Problem liegt woanders: Kaum ein Arzt stellt die richtige Diagnose. So kann aus einer Erkrankung die in sechs Wochen heilbar ist, eine langwierige und schwierige Erfahrung werden. Depression wird nicht erkannt Nur selten wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gesundheits-infodienst.de/wp-content/uploads/2011/11/postnatale-depression.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-143" title="Baby und seine Mutter" src="http://www.gesundheits-infodienst.de/wp-content/uploads/2011/11/postnatale-depression.jpg" alt="" width="278" height="224" /></a>Nach einer Geburt treten nicht selten Depressionen auf. Sogenannte Postnatale Depressionen.<br />
Diese sind in der Regel gut und schnell behandelbar. Das Problem liegt woanders:<br />
Kaum ein Arzt stellt die richtige Diagnose.<br />
So kann aus einer Erkrankung die in sechs Wochen heilbar ist, eine langwierige und schwierige Erfahrung werden.<span id="more-142"></span></p>
<h2>Depression wird nicht erkannt</h2>
<p>Nur selten wird die Diagnose gestellt: Postnatale Depression. Doch warum ist das so?<br />
Viele Mütter möchten sich und ihrer Umwelt nicht eingestehen, Probleme zu haben. Sie empfinden dies als Versagen in der Mutterrolle. Schließlich sei der „Baby Blues“ ja ganz normal. Der mit Erschöpfung und Schlafstörungen einhergehende Baby-Blues ist allerdings mit einer Depression nicht zu vergleichen.</p>
<p>Mütter setzten alles daran für ihr Kind „gut zu funktionieren“ und spielen ihre Beschwerden herab, oder leugnen sie ganz. Oft auch aus Angst als schlechte Mutter angesehen und verurteilt zu werden, schließlich „müsse man glücklich sein“. Dies macht es für den Arzt nicht einfach eine korrekte Diagnose zu stellen.</p>
<p>In einem Interview mit Susanne Simen, Oberärztin vom Klinikum Nürnberg machte Frau Simen die Problematik der Postnatalen Depression noch einmal deutlich und warnt vor einem herabspielen oder verleugnen der Auftretenden Depression.<br />
&#8220;Ganz viele Betroffene, auch die Angehörigen, manchmal selbst die Ärzte sagen: Das ist doch normal, dass man erschöpft ist, wenn man nachts nicht schlafen kann. Natürlich ist das normal, aber nur bis zu einem gewissen Grad&#8221;</p>
<p>Die Postnatale Depression unterscheide sich Frau Simen nach deutlich vom eingangs erwähnten „Baby-Blues“. Dieser halte lediglich ein paar Tage an und verschwinde dann von allein wieder. Rund 40% aller Mütter haben ihn schon einmal erlebt.</p>
<p>Die Depression trete bei ca. 10% &#8211; 15% der Frauen auf, vier Prozent (vor allem jüngere Mütter) erkrankten sogar an einer schweren Depression.</p>
<h3>Keine Freude am Kind</h3>
<p>Eine der Kernempfindungen der Depression ist das „nichts fühlen können“ oder zumindest keine Freude über die Geburt bzw. das Neugeborene empfinden zu können, schildert Frau Dr. Simen.<br />
Damit meist Hand in Hand gehen</p>
<p><strong>- keine Energie haben</strong><br />
<strong> &#8211; nicht genug Kraft zum Nachdenken</strong><br />
<strong> &#8211; kein Drang und Energie zum Essen</strong><br />
<strong> &#8211; Schlafstörungen und/oder frühes Erwachen</strong><br />
<strong> &#8211; Reizbarkeit</strong><br />
<strong> &#8211; Zukunftsängste</strong></p>
<p>Bei jungen Müttern treten häufig starke Hormonschwankungen auf, die z.B. zu einer ungewohnt hohen Reizbarkeit führen können. Auch dies ist ein typisches Kennzeichen der eintretenden Depression.</p>
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		<title>Untersuchung zeigt: Kassenpatienten warten länger auf Termin  </title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 07:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SaschaK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast jeder hat es schon einmal erlebt, für einen Termin bei einem Facharzt sind mitunter wochenlange oder gar monatelange Wartezeiten so gut wie normal geworden. So können für eine CT Untersuchung beim Facharzt schon einmal 3 Monate und mehr ins Land gehen. Nun deckt eine Studie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung auf, Kassenpatienten warten oft länger auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast jeder hat es schon einmal erlebt, für einen Termin bei einem Facharzt sind mitunter wochenlange oder gar monatelange Wartezeiten so gut wie normal geworden. So können für eine CT Untersuchung beim Facharzt schon einmal 3 Monate und mehr ins Land gehen.</p>
<p>Nun deckt eine Studie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung auf, Kassenpatienten warten oft länger auf einen Termin als Privatpatienten. Das Warten hat also System.</p>
<p><span id="more-136"></span>Die bekannten Bewertungsportale für Ärzte werden bislang von den Deutschen nur mäßig genutzt. In einer Umfrage gaben lediglich 10% der Befragten an schon einmal eine Bewertung in einem der Portale abgegeben zu haben. Allerdings gab fast die Hälfte (44%) an, die Portale prinzipiell als nützlich und hilfreich zu finden. Das ist das Ergebnis einer Studie der Forschungsgruppe Wahlen für die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die am Montag in Berlin vorgestellt wurde. Insgesamt sei die Bevölkerung „ausgesprochen zurückhaltend“ in der Nutzung der Foren zur Bewertung von Medizinern.</p>
<p><strong>Wartezeiten in Studie ermittelt</strong></p>
<p>In der durchgeführten Studie spielte auch die Wartezeit der Patientinnen und Patienten von gesetzlich versicherten eine entscheidende Rolle. Fast ein Viertel der Befragten gab an, schon mindestens einmal länger als drei Wochen auf einen Termin bei einem Spezialisten gewartet zu haben. Im Gegensatz dazu gaben lediglich fünf Prozent der privatversicherten an, schon einmal eine solch lange Wartezeit erlebt zu haben.</p>
<p>Im Vergleich hatte nur 19% der befragten gesetzlich Versicherten schon einmal ohne Wartezeit einen Termin beim Facharzt bekommen. Demgegenüber wurden 31% der privat versicherten sofort behandelt.</p>
<p><strong>Vertrauen in Ärzte trotzdem ungebrochen</strong></p>
<p>Das Vertrauen in deutsche Ärzte sei der Studie zufolge aber auch heute noch immer recht groß. Von den 2.000 Befragten gab fast jeder Zweite an, das Verhältnis zu seinem Arzt als „sehr gut“ zu empfinden. Weitere 44% empfinden ihr Verhältnis zum Arzt als „gut“.</p>
<p>Nur vier Prozent der Befragten gaben an, Angst vor einer Pleite ihrer Krankenversicherung zu haben. 93% glauben nicht an eine Pleite ihrer Krankenkasse.</p>
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		<title>Brustkrebs bei Männern, höhere Sterberate als bei Frauen</title>
		<link>http://www.gesundheits-infodienst.de/2011/10/28/brustkrebs-bei-mannern-hohere-sterberate-als-bei-frauen/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 11:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SaschaK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielen ist es nicht bekannt, nicht nur Frauen können an Brustkrebs erkranken. Jedes Jahr erhalten in Deutschland rund 500 Männer die Diagnose Brustkrebs. Die Heilungschancen liegen zwar bei Männern nicht schlechter als bei Frauen. Trotzdem liegt die Sterberate bei den Männern höher als bei den Frauen, dort gehen die Sterberaten seit Jahren zurück. Das erklärte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gesundheits-infodienst.de/wp-content/uploads/2011/10/Brustkrebs-beim-Mann.png"><img class="alignright size-full wp-image-134" title="Brustkrebs-beim-Mann" src="http://www.gesundheits-infodienst.de/wp-content/uploads/2011/10/Brustkrebs-beim-Mann.png" alt="" width="350" height="172" /></a>Vielen ist es nicht bekannt, nicht nur Frauen können an Brustkrebs erkranken. Jedes Jahr erhalten in Deutschland rund 500 Männer die Diagnose Brustkrebs.</p>
<p>Die Heilungschancen liegen zwar bei Männern nicht schlechter als bei Frauen. Trotzdem liegt die Sterberate bei den Männern höher als bei den Frauen, dort gehen die Sterberaten seit Jahren zurück. Das erklärte Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.<span id="more-129"></span></p>
<p>Dies habe mehrere Ursachen, unter anderem verstreicht bis zur richtigen Diagnose oft wertvolle Zeit, da es keine Vorsorgeuntersuchung und auch nicht das öffentliche Bewusstsein für Brustkrebs bei Männern gibt. Männer würden sich leider aus falscher Scham, oder Verdrängung erst spät zum Arzt begeben, dann ist der Tumorbefall nicht selten bereits weiter fortgeschritten.</p>
<p>Die Therapiemethoden bei der Brustkrebsbehandlung von Männern unterscheiden sich übrigens nicht von denen der Behandlung bei Mammakarzinomen der Frauen. Operation, Bestrahlungen und medikamentöse Behandlung. Je früher die Behandlung beginnt, desto höher die Heilungschance.</p>
<p>Das biologische Verhalten der Tumore unterscheidet sich jedoch bei den Männern, was in der Therapiebehandlung berücksichtigt werden muss.</p>
<p>Durchschnittlich erkranken 9 von 1.000.000 Männern an Brustkrebs. Das Alter der Erkrankten liegt meist zwischen 65 und 70 Jahren.  Aber auch jüngere Männer können krank werden.</p>
<p><strong>Früherkennung und Symptome</strong></p>
<p>Die Früherkennung bei Männern ist schwieriger, weil es kein Früherkennungsprogramm zu Brustkrebs beim Mann gibt. Eine Alternative zur gründlichen Untersuchung beim Hausarzt oder auch den freiwilligen Gang zur Mammographie beim Gynäkologen gibt es nicht.</p>
<p>Da die genetische Komponente auch beim männlichen Brustkrebs eine Rolle spielt, ist eine Beratung bei Vorerkrankungen in der Familie ratsam. Ebenso wenn einmal das <strong>Klinefelter Syndrom</strong> diagnostiziert wurde. Diese zählen zur Risikogruppe.</p>
<p>Häufigste Symptome sind z.B. ein schmerzloser Knoten in der Brust und evtl. Hautveränderungen über dem Knoten. Auch kann es zu Veränderungen der Brustwarze kommen (Einziehungen, Flüssigkeitsaustritt).</p>
<p><strong>Leitfaden für Patienten und Ärzte</strong></p>
<p>Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (<strong>dgho</strong>)hat eine Leitlinie zur Früherkennung, Behandlung und der Nachsorge von Brustkrebs bei Männern herausgegeben. Diese soll Patienten und Hautärzten aufklären und sensibilisieren.</p>
<p>Die <a href="http://www.dgho.de/informationen/leitlinien/mein-onkopedia/Mammakarzinom%20des%20Mannes%20P%20Version%201.pdf">Leitlinie Brustkrebs beim Mann zum Download</a> bei der <strong>dgho</strong>.</p>
<p>Mehr Informationen finden Sie auch unter <a href="http://www.brustkrebs-beim-mann.de/">www.brustkrebs-beim-mann.de</a></p>
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		<title>Jetzt gegen Grippe impfen lassen</title>
		<link>http://www.gesundheits-infodienst.de/2011/10/27/jetzt-gegen-grippe-impfen-lassen/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 08:47:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SaschaK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herbst und Winter sind Grippezeit in Deutschland. Jedes Jahr erkranken hierzulande 4-10% der Bevölkerung an Influenza (Grippe), so kommt es zu    4,5 Millionen Krankschreibungen und laut dem RKI (Robert-Koch-Institut) versterben jährlich 5.000 – 15.000 Erkrankte in Deutschland an den Grippefolgen. Deswegen ist und bleibt die Grippeimpfung der sicherste Schutz. Risikogruppe 60+, chronisch Kranke und Schwangere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herbst und Winter sind Grippezeit in Deutschland.<br />
Jedes Jahr erkranken hierzulande 4-10% der Bevölkerung an Influenza (Grippe), so kommt es zu    4,5 Millionen Krankschreibungen und laut dem <strong>RKI </strong>(Robert-Koch-Institut) versterben jährlich 5.000 – 15.000 Erkrankte in Deutschland an den Grippefolgen.</p>
<p>Deswegen ist und bleibt die Grippeimpfung der sicherste Schutz.</p>
<p><span id="more-127"></span></p>
<p><strong>Risikogruppe 60+, chronisch Kranke und Schwangere</strong></p>
<p>Die meisten grippebedingten Sterbefälle ereignen sich in der Risikogruppe der Patienten 60 Jahre und älter. Deshalb sollten ältere Mitmenschen grundsätzlich Gebrauch von der Impfung machen, die bei jedem Hausarzt durchgeführt wird.</p>
<p>Zu den Risikogruppen zählen außerdem Erwachsene und Kinder die an chronischer Erkrankung der Atemwege leiden. Auch Leber- und Nierenerkrankungen, Diabetes und angeborene Immuninfekte zählen zu den Krankheiten, die das Risiko eines komplizierten oder sogar tödlicher verlaufenden Grippe erhöhen.</p>
<p>Die Gesundheitsämter empfehlen auch in diesem Jahr wieder, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Nur die Impfung biete vorbeugenden Schutz, nicht nur für die Risikogruppen. Die Impfung diene vor allem zum Schutz der eigenen Gesundheit.</p>
<p>Die Impfungen des Vorjahres seien allerdings sicherer Schutz gegen die Influenza des kommenden Winters. Grippeviren sind ständigen Änderungen und Mutationen unterzogen, weswegen in jeder Saison andere Impfstoffe verwendet werden.</p>
<p>Für einen optimalen Schutz sollte die Impfung im Spätsommer oder Herbst durchgeführt werden, denn der Schutz ist erst nach ca. 7-14 Tagen voll wirksam.</p>
<p>Seit 2010 empfiehlt die ständige Impfkommission allen Frauen die im Herbst und Winter schwanger sind, eine Impfung durchführen zu lassen.</p>
<p>Grippeschutzimpfungen führt jeder Hausarzt durch, die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen.</p>
<p><strong>Unser Tipp:</strong> Neben der Impfung schützt man sich am besten, indem man sein Immunsystem stärkt. Das geht gerade in der kalten Jahreszeit am besten mit viel frischer Luft, frischen Vitaminen und passender Kleidung.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit Kaffee gegen Hautkrebs</title>
		<link>http://www.gesundheits-infodienst.de/2011/10/26/mit-kaffee-gegen-hautkrebs/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 12:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SaschaK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Große Freude unter den Kaffeegenießern. Nach einer kürzlich in den USA veröffentlichten Studie der Harvard Medical School in Boston, senkt der regelmäßige Kaffeekonsum das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Vor allem die weit verbreiteten Basalzellentumore (weißer Hautkrebs) kommen bei Kaffeetrinkern weniger häufig vor. Der Studie nach profitieren vor allem Frauen von der vorbeugenden Wirkung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gesundheits-infodienst.de/wp-content/uploads/2011/10/Kaffee-gegen-Hautkrebs.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-119" title="Kaffe senkt Hautkrebsrisiko" src="http://www.gesundheits-infodienst.de/wp-content/uploads/2011/10/Kaffee-gegen-Hautkrebs.jpg" alt="" width="313" height="217" /></a>Große Freude unter den Kaffeegenießern. Nach einer kürzlich in den USA veröffentlichten Studie der Harvard Medical School in Boston, senkt der regelmäßige Kaffeekonsum das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Vor allem die weit verbreiteten Basalzellentumore (weißer Hautkrebs) kommen bei Kaffeetrinkern weniger häufig vor.<br />
Der Studie nach profitieren vor allem Frauen von der vorbeugenden Wirkung des Kaffees.<span id="more-118"></span></p>
<h2></h2>
<h2></h2>
<h2><strong>Drei Tassen Kaffee schützen</strong></h2>
<p>An einem Basalzellenkarzinom, dem weißen Hautkrebs, erkranken in Deutschland jedes Jahr rund 171.000 Menschen, die meisten im Alter zwischen 60 und 70 Jahren. In 65% dieser Fälle handelt es sich um Basalzellenkarzinome.</p>
<p>Gerade gegen diese Form des Hautkrebses „wirkt“ Kaffee besonders gut.  Wer täglich drei Tassen Bohnenkaffee (oder mehr) trinkt, darf sich über die positive Wirkung des schwarzen Gebräus freuen.<br />
Die Forscher führen die vorbeugende Wirkung auf das im Kaffee enthaltenen Koffein zurück.</p>
<h3><strong>Frauen profitieren mehr</strong></h3>
<p>Ähnlich wie schon bei der <a href="../2011/10/12/schokolade-senkt-risiko-eines-schlaganfalls-bei-frauen/">positiven Wirkung von Schokolade auf das Schlaganfallrisiko</a>, profitiert das weibliche Geschlecht auch beim Kaffee mehr als deren männliche Kollegen.</p>
<p>Frauen die täglich mehr als drei Tassen Bohnenkaffe tranken, hatten im Schnitt ein 20% geringeres Risiko ein Basalzellenkarzinom zu entwickeln. Bei Männern die gleich viel Kaffee konsumierten, sank das Risiko um 13%.</p>
<h4><strong>Die Studie</strong></h4>
<p>Die Forscher unter der Leitung von Fengju Song sammelten die Daten von rund 113.000 Erwachsenen (73tsd. Männer und 40tsd. Frauen). Die Teilnehmer wurden über mehr als 20 Jahre begleitet und untersucht.</p>
<p>Im Verlauf der Studie erkrankten fast 25.000 Probanden an Hautkrebs, davon 23.000 an einem Basalzellenkarzinom. 741 Teilnehmer entwickelten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Malignes_Melanom">Melanome</a>, den gefährlichen „schwarzen“ Hautkrebs.</p>
<p>Nicht erklären können sich die Wissenschaftler warum die Wirkung ausschließlich die Basalzellenkarzinome betreffen, andere Hautkrebsarten jedoch nicht.<br />
Auf jeden Fall steht das Risiko (bzw. die Senkungsrate des Risikos) in direktem Zusammenhang mit der konsumierten Menge. Je mehr Kaffee getrunken wurde, desto niedriger das Hautkrebsrisiko.</p>
<p><strong>Doch Vorsicht!</strong> Übermäßiger Kaffeegenuss kann sich stark negativ auf den Blutdruck und andere Körperfunktionen auswirken. Bei Vorerkrankungen am Herz- Kreislaufsystem kann Koffein sogar lebensbedrohlich wirken.</p>
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		<title>Schokolade senkt Risiko eines Schlaganfalls bei Frauen</title>
		<link>http://www.gesundheits-infodienst.de/2011/10/12/schokolade-senkt-risiko-eines-schlaganfalls-bei-frauen/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 13:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SaschaK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit ewigen Zeiten wird der Schokolade gesundheitsfördernde und stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt. Dies wurde auch in einigen Studien bestätigt. So hat der Genuss dunkler Schokolade (immer in Maßen natürlich) positive Effekte auf Immunsystem und Kreislauf. Nun wurde in einer Langzeitstudie belegt, dass der Verzehr von (viel) Schokolade bei Frauen das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ewigen Zeiten wird der Schokolade gesundheitsfördernde und stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt. Dies wurde auch in einigen Studien bestätigt. So hat der Genuss dunkler Schokolade (immer in Maßen natürlich) positive Effekte auf Immunsystem und Kreislauf.</p>
<p>Nun wurde in einer Langzeitstudie belegt, dass der Verzehr von (viel) Schokolade bei Frauen das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, deutlich sinkt.<span id="more-112"></span></p>
<p><strong>Schweden veröffentlichen die „süßen“ Ergebnisse</strong></p>
<p>Das schwedische <a href="http://ki.se/">Karolinska-Institut</a> gab nun in der veröffentlichten Studie bekannt, dass der regelmäßige Schokoladen-Genuss sich positiv auf den Blutdruck auswirkt. Dies wurde zwar schon vorher wissenschaftlich belegt, aber „unsere Studie ist die erste, die einen klaren Kontext zwischen Schokolade und Schlaganfällen herleiten kann“ sagte Susanna Larsson, die die Studie leitete.</p>
<p><strong>Mehr Schokolade, mehr Wirkung</strong></p>
<p>1997 wurden 33.000 schwedische Frauen (49J. – 83J.) zu ihrem täglichen Essverhalten befragt. So wurde auch gefragt wie viel Schokolade im Durchschnitt pro Jahr verzehrt wurde.  Während der darauffolgenden 10 Jahre, erlitten 1.600 Teilnehmerinnen einen Schlaganfall. Nach der komplizierten Einbeziehung von anderen Faktoren wie Gewicht und Vorerkrankungen, stellte sich heraus, dass diese Frauen zwischen 0g und 8g Schokolade pro Jahr verzehrt haben. Die meisten Schlaganfälle traten bei den „nicht Schokoladen Esserinnen“ (0g) auf und nahmen mit zunehmendem Schokoladenkonsum deutlich ab. Frauen mit deutlich höherem Verzehr erlitten nur sehr selten einen Schlaganfall.</p>
<p><strong>Schokolade und Herzinfarkt-Risiko</strong></p>
<p>An der Cambride Universität wurde erst im August nachgewiesen, dass regelmäßiger Verzehr von (wieder vorwiegend dunkler) Schokolade, das Risiko von Herzerkrankungen und Herzinfarkten um bis zu 37% mindern konnte. Verantwortlich seien Pflanzenfarbstoffe, die sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theorie_der_freien_Radikale">freie Radikale</a> binden.</p>
<p>Natürlich, wiesen Forscher ausdrücklich hin, ist vom ungezügelten Schokoladenkonsum abzuraten. So kann bei übermäßigem Konsum von Schokolade Übergewicht und Stoffwechselstörungen auftreten.</p>
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		<title>Herbstdepression – weniger Schlaf hilft</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 10:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SaschaK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele Menschen erleben es jeden Herbst aufs Neue: Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit. Werden draußen die Tage kürzer und feuchter, der Herbstwind pfeift und die Temperaturen fallen, kommt sie, die Herbstdepression.  Bei einigen verschwindet sie nach einer kurzen Zeit wieder, bei anderen dauert es bis zum Frühjahr. Herbst- oder Winterdepressionen sind mittlerweile so weit verbreitet, dass man von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gesundheits-infodienst.de/wp-content/uploads/2011/10/Fotolia_18274224_XS.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-109" title="Herbstdepressionen befallen 10% der Deutschen" src="http://www.gesundheits-infodienst.de/wp-content/uploads/2011/10/Fotolia_18274224_XS.jpg" alt="" width="415" height="289" /></a>Viele Menschen erleben es jeden Herbst aufs Neue: Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit. Werden draußen die Tage kürzer und feuchter, der Herbstwind pfeift und die Temperaturen fallen, kommt sie, die Herbstdepression.  Bei einigen verschwindet sie nach einer kurzen Zeit wieder, bei anderen dauert es bis zum Frühjahr.<br />
Herbst- oder Winterdepressionen sind mittlerweile so weit verbreitet, dass man von einer Volkskrankheit sprechen kann. Neben den bekannten Ratschlägen wie viel frische Luft, „Licht tanken“ und viel Obst zu sich nehmen, gibt es nun neue, erstaunliche Erkenntnisse zur Bekämpfung der Herbstdepression. <strong>Schlafentzug!<span id="more-106"></span></strong></p>
<p><strong>Depressive Verstimmungen bei Lichtmangel</strong></p>
<p>In den meisten liegt (zum Glück) keine „echte“ Depression vor, natürlich leiden Betroffene trotzdem stark unter den auftretenden Symptomen.</p>
<p>Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass bis zu 10% der Deutschen unter solch depressiven Verstimmungen leiden. Über 80% der Betroffenen sind zudem Frauen.<br />
Oft reichen bereits drei Tage nass-kaltes Herbstwetter aus, um die Symptome auszulösen:</p>
<p><strong>Antriebslosigkeit</strong></p>
<p><strong>Müdigkeit trotz genug Schlaf</strong></p>
<p><strong>Gereiztheit</strong></p>
<p>Weniger oft sind Heißhungerattacken und nachlassende Libido.<br />
Der Hauptauslöser ist bekannt, Lichtmangel (und weniger energiereiches Sonnenlicht).</p>
<p><strong>Neue Ansätze </strong></p>
<p>Leipziger Forscher verfolgen nun einen gänzlich neuen Ansatz, den sie auf dem in München stattfindenden 27. Symposium der Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmaka und Pharmakopsychiatrie (<a href="http://www.agnp.de/">AGNP</a>) der Öffentlichkeit vorstellten.</p>
<p>Ausgerechnet weniger Schlaf soll Betroffenen Besserung verheißen. Schlaf, der (wenn man genug davon abbekommt) ja gesundheitsfördernd wirkt, hilft bei der durch depressive Verstimmungen ausgelösten Müdigkeit allerdings nicht. Im Gegenteil, kontrollierter Schlafentzug kann kurzeitig die Stimmung und das Wohlbefinden verbessern, das sagte Professor Dr. Hegerl, der Direktor der Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Leipzig.</p>
<p><strong>Erkenntnisse aus dem Schlaflabor</strong></p>
<p>Entdeckt wurde dieser Effekt im Leipziger Schlaflabor. Dort wurden unter Depressionen leidende Menschen nach wenigen Stunden Schlaf geweckt und mussten bis zum kommenden Abend wach bleiben. Am darauffolgenden Tag fühlten sich viele Probanden wesentlich besser.</p>
<p>Schlafforscher wollen dies nun in Therapien gegen Depression einfließen lassen.</p>
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		<title>18 Sekunden, dann unterbricht der Arzt</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 08:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SaschaK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnostik]]></category>
		<category><![CDATA[Doppeldiagnostik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Patient]]></category>
		<category><![CDATA[Wartezeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland belegt einen zweifelhaften Spitzenplatz. In keinem anderen europäischen Land haben Mediziner so wenig Zeit für den Patienten wie in Deutschland. Der Patient sollte im Mittelpunkt aller Bemühungen und Abläufe stehen. Leider ist das im so hoch komplexen System wie der Gesundheitsversorgung nicht immer gegeben. Zu viele Faktoren spielen eine Rolle und fordern Kompromisse. Pharmakonzerne, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland belegt einen zweifelhaften Spitzenplatz. In keinem anderen europäischen Land haben Mediziner so wenig Zeit für den Patienten wie in Deutschland.</p>
<p>Der Patient sollte im Mittelpunkt aller Bemühungen und Abläufe stehen. Leider ist das im so hoch komplexen System wie der Gesundheitsversorgung nicht immer gegeben. Zu viele Faktoren spielen eine Rolle und fordern Kompromisse. Pharmakonzerne, Ärzte, Krankenkassen, Versorgungseinrichtungen, der Gesetzgeber und viele weitere mehr. Aus diesem Zusammenspiel ergibt sich am Ende das, was bei uns Patienten ankommt. Und dass das nicht immer die bestmöglichste Behandlung oder Versorgung ist, dürfte mittlerweile fast jeder der in Deutschland in den vergangenen Jahren einen Arzt besucht hat, erfahren haben.<span id="more-103"></span></p>
<p>Der Chirurg Professor Volker Schumpelick, Emeritus der Uniklinik Aachen sieht drei Hauptprobleme in unserem Gesundheitssystem:</p>
<p><strong>Doppeldiagnostik durch fehlende Datenabgleiche </strong></p>
<p><strong>Schlechtes ineinandergreifen von stationärer und ambulanter Versorgung</strong></p>
<p><strong>Zu frühes entlassen aus der stationären Behandlung (Begünstigung des „Drehtüreffekts“)</strong></p>
<p>Professor Manfred Weber, Direktor der Medizinischen Klinik der Stadt Köln ergänzt dies um einen vierten Punkt. Dem „Fallpauschalsystem“, zu schnell wird in Kliniken nach „Schema F“ verfahren, ohne selbstständiges nachdenken und mit zu wenig individuellem Eingehen auf den Einzelfall.<br />
Dies wiederum liegt (Gott sei Dank) nicht zwingend an mangelndem Interesse oder Befähigungen des Personals, sondern an der immensen Arbeitsbelastung und dem Verwaltungsaufwand der für jeden Patienten automatisch entsteht, da bleibt kaum Zeit für Individualität und intensive Diagnostik.</p>
<p><strong>Gerätemedizin lockt mit hohem Verdienst</strong></p>
<p>Ein anderer, nicht unerheblicher und fast grotesk anmutender Grund, die Apparatemedizin, also die Behandlung und Diagnose mittels aufwendiger Geräte wie CT und Röntgendiagnostik, lockt Mediziner mit hohen Gewinnen. So kann ein Röntgen-Facharzt das Vielfache dessen verdienen, was der „gewöhnliche“ Hausarzt zu erwarten hat.<br />
Eine Folge: In Kliniken arbeiten zurzeit rund 140.000 Ärzte, denen gegenüber stehen 110.000 Hausärzte, Tendenz sinkend.</p>
<p>In ländlichen Gebieten fehlen jetzt schon rund 800 Ärzte und in den Ballungsgebieten gibt es einen Überschuss von rund 25.000 Ärzten.</p>
<p><strong>Keine Zeit für den Patienten</strong></p>
<p>Nach durchschnittlich 18 Sekunden unterbricht der Arzt den erklärenden Patienten. Nur rund 9,5 Minuten pro Patient, soviel Zeit nimmt sich der Hausarzt. Kein Wunder bei 243 Patienten pro Woche (Durchschnitt). Wenig Zeit für den einzelnen und lange Wartezeiten für die Pateinten sind die Folge.</p>
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		<title>Neues Gesundheitsportal verspricht Aufklärung</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 10:21:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SaschaK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Behandlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesländer]]></category>
		<category><![CDATA[Unterschiede]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergangenen Mittwoch eröffnete das Online-Portal www.Faktencheck-Gesundheit.de der Bertelsmann-Stiftung. Der Onlinedienst möchte der Frage nachgehen wie verbreitet regionale Unterschiede im Gesundheitswesen sind. Wird z.B. in manchen Regionen schneller zum Skalpell gegriffen als in anderen? Große regionale Unterschiede Blinddarm-OP, Kniegelenk- und Hüft-OP´s, es gibt große Unterschiede in Art und Häufigkeit der Behandlungen. So werden Kindern in Schweinfurt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangenen Mittwoch eröffnete das Online-Portal <a href="http://www.faktencheck-gesundheit.de/">www.Faktencheck-Gesundheit.de</a> der Bertelsmann-Stiftung. Der Onlinedienst möchte der Frage nachgehen wie verbreitet regionale Unterschiede im Gesundheitswesen sind. Wird z.B. in manchen Regionen schneller zum Skalpell gegriffen als in anderen?<span id="more-99"></span></p>
<p><strong>Große regionale Unterschiede</strong></p>
<p>Blinddarm-OP, Kniegelenk- und Hüft-OP´s, es gibt große Unterschiede in Art und Häufigkeit der Behandlungen. So werden Kindern in Schweinfurt 8x häufiger die Mandeln entfernt als z.B. in Rosenheim. Diese Verteilungen und den möglichen Ursachen möchte das Portal nachgehen.</p>
<p>Es könnte möglicherweise sein, dass Patienten Behandlungen bekämen, die sie vielleicht gar nicht benötigten, das sagte  Brigitte Mohn vom Stiftungsvorstand. Um Veränderungen im Gesundheitswesen herbeizuführen, sei es unabdingbar das Patienten gut informiert seien, dazu wolle das neue Portal beitragen.</p>
<p><strong>Vom Verband der Krankenkassen begrüßt</strong></p>
<p>Die Stellvertretende Sprecherin des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen befürwortete die Absichten von Faktencheck-Gesundheit. Patienten seien mit doppeltem Handicap gegenüber den Ärzten versehen. Zum einen seien Patienten Laien auf dem Gesundheitsgebiet und sie litten an einem akuten, gesundheitlichen Problem, was objektive Beurteilung erschwere.</p>
<p>Das Portal erfasst zurzeit 16 Behandlungsgebiete und deckt nicht nur regionale Unterschiede, sondern auch die Verteilung nach z.B. Geschlecht oder Alter auf.</p>
<p>Ursachen liefert das Portal verständlicherweise noch nicht, da noch Daten gesammelt werden müssen. Im kommenden Winter soll der Anfang mit dem: Faktencheck &#8216;Antibiotika-Verbrauch bei Kindern&#8217; gemacht werden.</p>
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		<title>Bluthochdruck erhöht Krebsrisiko bei Männern</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 10:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SaschaK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Krebsrisiko]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit. Dabei wissen viele Menschen gar nicht dass sie einen überhöhten Blutdruck haben. Neuen Erkenntnissen zufolge steigert Bluthochdruck das Risiko an Krebs zu erkranken um bis zu 20%. Wissenschaftler aus Schweden und Großbritannien haben gemeinsam in einer Langzeitstudie zwischen 1972 und 2005 über 289.000 Männer und 288.000 Frauen aus mehreren Ländern (Schweden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gesundheits-infodienst.de/wp-content/uploads/2011/09/blutdruckmessgeraet.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-97" title="Blutdruck Messung und EKG Kurve" src="http://www.gesundheits-infodienst.de/wp-content/uploads/2011/09/blutdruckmessgeraet.jpg" alt="" width="332" height="221" /></a>Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit. Dabei wissen viele Menschen gar nicht dass sie einen überhöhten Blutdruck haben.<br />
Neuen Erkenntnissen zufolge steigert Bluthochdruck das Risiko an Krebs zu erkranken um bis zu 20%.</p>
<p>Wissenschaftler aus Schweden und Großbritannien haben gemeinsam in einer Langzeitstudie zwischen 1972 und 2005 über 289.000 Männer und 288.000 Frauen aus mehreren Ländern (Schweden, Norwegen, Österreich) untersucht und in der bisher aufwendigsten Studie zum Thema interessante Ergebnisse zusammengetragen.</p>
<p>Unter Berücksichtigung vieler Faktoren wie Alter, Raucher/Nichtraucher und dem BMI (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index">Body-Mass-Index</a>) stellten die Forscher fest, dass Männer mit Bluthochdruck ein 5%-20%ig höheres Risiko haben an Krebs zu erkranken als Männer mit normalem Blutdruck.<span id="more-96"></span></p>
<p><strong>Frauen weniger gefährdet</strong></p>
<p>Warum diese signifikante Erhöhung des generellen Krebsrisikos nicht bei Frauen mit Bluthochdruck auftritt, ist den Wissenschaftlern bislang noch unklar. Jedoch sei das Risiko an Leber- und Bauchspeicheldrüsenkrebs, Krebs an der Gebärmutter und für schwarzen Hautkrebs zu erkranken erhöht.</p>
<p>Je nach Schwere des Bluthochdrucks wurden die untersuchten Personen in Gruppen eingeteilt. Die Männer mit den höchsten Blutdruckwerten hatten ein 8% höheres Risiko an Krebs zu versterben. Bei Männern mit leicht erhöhtem Blutdruck lag das Sterberisiko bei 4%-5%.</p>
<p><strong>Bisher gegenteilige Annahme</strong></p>
<p>In der Vorgängerstudie wiesen die Ergebnisse auf genau das Gegenteil hin. Danach ging man davon aus, dass erhöhter Blutdruck das Krebsrisiko bei Frauen deutlich steigere. Die gegenteiligen Ergebnisse der neuen Studie könnte auf die deutlich höhere Zahl der untersuchten Personen zurückzuführen sein, sagte Mieke Van Hemelrijck vom Londoner King´s College auf dem Europäischen Interdisziplinären Krebskongresses in Stockholm.</p>
<p>Van Hemelrijck betonte zudem das ein kausaler Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und Krebserkrankungen auch mit dieser Studie nicht bewiesen seien. Es konnte letztlich kein handfester Beweis gefunden werden, dass das erhöhte Krebsrisiko tatsächlich auf den erhöhten Blutdruck zurückzuführen sei. So seien z.B. das Gewicht und der Lebensstil eine maßgebliche Größe bei Krebserkrankungen. Wichtig sind die Ergebnisse trotz allem, da in der westlichen Welt breite Teile der Bevölkerung an Bluthochdruck leiden.</p>
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